Ablauf und Inhalt

ABLAUF
Ein Workshop kann aus vier Teilen bestehen: Reflektion, Übung, eigene Arbeit und Präsentation.

1 REFLEKTION | GESPRÄCH
Der Workshop kann mit einer Selbst-Reflektion beginnen, in der alle Teilnehmenden für sich überlegen, was sie inhaltlich bearbeiten möchten. Eingeleitet werden diese Überlegungen indem ich eine Frage stelle, oder wir ein Musikstück hören, ein Kunstwerk anschauen, einen kurzen Text oder ein Gedicht hören, ein Gespräch führen, ein Manifest lesen…
Die Teilnehmenden und ich fertigen in dieser Phase zum Beispiel Skizzen oder Mind-Maps an. Je nach Interesse und Bedarf besprechen wir diese im Anschluss.
Hier entstehen meist schon die Ideen für die spätere eigene Arbeit.

2 ÜBUNG | SKIZZEN
Danach folgen einige Übungen zu den Materialien, die an diesem Tag zur Verfügung gestellt werden. In den Übungen können die Teilnehmenden die Materialien und die Technik ausprobieren, kennenlernen und Ideen sammeln für die folgende eigene Arbeit.
Für die Übungen mache ich je nach Bedarf Themenvorschläge.

3 UMSETZUNG DER EIGENEN IDEE
Im Verlauf der Reflektion und Übungen können die Teilnehmenden bereits Ideen für ihre eigene Arbeit entwickeln. Mindestens die Hälfte der Zeit arbeiten die Teilnehmer*innen eigenständig an ihren Ideen, während ich zur Beratung und Unterstützung bereitstehe.

4 PRÄSENTATION
Am Ende eines Workshops präsentieren wir die eigenen Arbeiten, je nach Disziplin unterschiedlich. Entweder bauen wir eine kleine Ausstellung auf und halten eine Vernissage ab, oder wir veranstalten eine kleine Lesung oder zeigen unsere Performances den Eltern, Geschwistern und Freund*innen der Teilnehmenden. Die Führung durch diese Präsentation wird ebenfalls von Teilnehmer*innen übernommen, sowie die Wahl eines Titels. Zuletzt bauen wir gemeinsam ab.

PRAKTISCHE INHALTE
Die Auswahl der Disziplin/en und Materialien können im Vorhinein gemeinsam getroffen, oder auf Wunsch von mir entschieden werden.
Die Disziplinen eines Workshops können folgende sein: Malen und Zeichnen; Installation und Skulptur; Schreiben und Textgestaltung; Drucktechniken und Druckgraphik; Sammlung und Collage; Performance; oder verschiedene Mixturen dieser Disziplinen und Materialien.

Die Inhalte, die im Workshop von den Teilnehmenden bearbeitet werden, sind ihre eigenen Ideen. Ich gebe nichts vor, alles kommt von den Teilnehmenden selbst und jede*r hat eigene Ideen, die auf unterschiedlichen Wegen zum Vorschein kommen. Ich bin dazu da, den Umgang mit Materialien, Technik und Ideen anzuleiten und zu begleiten.

Die Materialien eines Workshops können folgende sein:
– Zeichnung und Malerei –
Acrylfarbe, Tusche, Gouache, Wasserfarbe, Aquarellkreide, Ölkreide, Bleistift, Buntstift, Fingerfarbe, Filzstift, Edding, Acrylstift, Wandfarbe, Pigmente und Leim auf Papier, Leinwand, Holz, Pappe, Beton, …

– Installation und Skulptur –
Papier, Pappe, Kunststoff, Schaumstoff, Blech, Eisen, alle Arten von Reclycling-Materialien, Holz, Pappmaché, Klebeband, alle Arten von Kleber und Leim, Sprayfarbe, der eigene Körper, Stoff, Wolle, Faden, Streichhölzer, Erbsen…

– Schreiben und Textgestaltung: Schreibwerkstatt oder Plakatwerkstatt –
Bleistift, Buntstift, Tusche oder Tinte und Feder oder Pinsel, Kugelschreiber, Fineliner, Textmarker, Edding, Sprayfarbe, Acrylfarbe, Linoldruckfarbe, Fingerfarbe, Kreide, Kreidefarbe; verschiedene Papiere (dick, dünn, durchsichtig, groß, klein..), Karton, Alltagsgegenstände, Straßen, Gebäude, der eigene Körper, Stein, Stoff…

– Drucktechniken und Druckgraphik –
Styrenedruck: Styreneplatten, Bleistifte und Anspitzer, Rollen, Linolfarbe, Glasplatten, Löffel, verschiedenes Papier

Linoldruck: Linolplatten, Linolschnittwerkzeuge, Rollen, Linolfarbe, Glasplatten, Löffel, verschiedenenes Papier

Kartoffeldruck: Kartoffeln, Messer, Schneidebrettchen, Acryl-, oder Wasser-, oder Finger-, oder Stoff- oder Wandfarbe, verschiedenes Papier oder Stoff oder Tapete

– Sammlung und Collage –
(für diesen Workshop müssen vorher Materialien von den Teilnehmenden gesammelt werden)
2D: Zeitschriften, Fotos, Plakate, Postkarten, Zeitungen, Bücher, Kataloge, Reklame, eigene Texte oder Zeichnungen…

3D: Verpackungen, Schachteln, Holzstäbe, Reclycling-Materialien, Holz, Metalle, Stein, Pappe, Stoff, Möbel, der eigene Körper, Kleidung…

– Performance –
der eigene Körper, bequeme Kleidung, Fingerfarbe, Schminke, große Tüten und Folien, Stoffe, Sicherheitsnadeln, Bänder…